szmmctag

  • Sonntagsbild 270

    Sonntagsbild 270

    Tageszeit: Morgen
    Sonnenaufgang: 7:24 Uhr
    Wetter: heftig bewölkt & 8 °C
    Stimmung: geht noch
    Chrizzy, der Ade sagt zu einer Ära...

  • Sonntagsbild 269

    Sonntagsbild 269

    Tageszeit: früher Morgen
    Sonnenaufgang: 7:12 Uhr
    Wetter: ohne Regen & 16 °C
    Stimmung: kein Kommentar
    Chrizzy, für den nun Herbst ist...

  • Man kann es kaufen

    "LIVE! PPOET AUF DER BÜHNE", mein zweites Buch ist im Sonderpunkt Verlag, Münster, erschienen.
    Das Taschenbuch hat 46 Seiten und enthält 15 kurze Prosastücke und zwei Gedichte. Es kostet 4,90 €.
    ISBN: 978-3-95407-040-4

    Online ist es erhältlich beim Verlag (portofrei):
    http://www.sonderpunkt-verlag.de/stamm/de/buecher/ash/b-ash2.php

    oder bei Amazon:
    http://www.amazon.de/Live-Poet-B%C3%BChne-Christoph-Aschenbrenner/dp/3954070405/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1409638734&sr=8-1&keywords=Christoph+Aschenbrenner+Live!

    Und es ist über den Buchhandel zu beziehen. In Münster ist es im ROSTA Buchladen, Aegidiistraße 12, vorrätig.

    Aus dem Klappentext:
    "Christoph Aschenbrenners 'Live! Poet auf der Bühne' enthält Literatur, die auf einer Vielzahl von Lesungen publikumserprobt ist. Gibt es 'Olga-Wolga' wirklich? Wo ist der Wald, in dem jemand Tag und Nacht verstreichen lässt? Und wann ist der 'Ewige Sommer'?"

    Cover

  • … unverhofft kommt zweimal!

    Wie schon im April dieses Jahres führte „Ichbins-G“s Weg an unserer Domstadt vorbei, spontan wurde ein Treffen angedacht – und fand dann „LIVE!“ statt!
    Einen netten Plausch in einem Café mit einer Person mit einer Ausstrahlung, die mich immer in guter Stimmung zurück lässt.
    Bye, Bye! Bis vielleicht mal wieder!

    2113

  • Sonntagsbild 268

    Sonntagsbild 268

    Tageszeit: früher Morgen
    Sonnenaufgang: 7:01 Uhr (nach 7 Uhr! Und Sonnenuntergang früher als 20 Uhr!)
    Wetter: es regnet nicht & 13 °C
    Stimmung: verbessert
    Chrizzy, der vorrätig ist...

  • Die Wende

    Wir trafen uns vor dem Café und gaben uns die Hand. Wir wollten draußen sitzen.
    Als ich fragte, ob wir uns an einen bestimmten Tisch setzen wollen, sagte sie: "Sie sind der Star!"
    Also wählte ich. Und ich wählte weise. Einen Tisch ziemlich in der Mitte, weit genug entfernt von anderen Gästen, nahe genug, um mit der Kellnerin zu kommunizieren.
    Es war ein schöner Tag. Ein wenig windig, doch noch warm genug. Nachmittags zu dieser Zeit ist die Sonne schon hinter den Dächern der Altstadt gesunken, aber das Licht hat noch genug Kraft, um klare Farben auf alle Dinge zu zaubern.
    Sie lächelte mich an. Und kam dann zur Sache. Aus ihrer Tasche holte sie etwas in Zeitungspapier gewickelt. Das ist nichts ungewöhnliches, Zerbrechliches oder sogar wertvolles kann man gut mit Zeitungspapier transportieren. Das, was ich hier überreicht bekommen sollte, war hochgradig wertvoll für mich.
    Nicht nur, dass monatelange Arbeit drin steckte, es war ein zweiter, weiterer Wurf, der so viel möglich machen konnte. Oder die Tür für immer schließen ließ. Man wird sehen.
    Zunächst wollte ich es erst mal selbst sehen. Und sie machte es schön spannend. Wie bei Kindern zu Weihnachten oder zum Geburtstag - ich bin 48. Sie riss von dem großen Zeitungspapier ein kleineres Stück ab und nahm etwas aus dem größeren Päckchen, welches sie in das kleine Zeitungstück steckte. Das legte sie dann vor mir auf den Tisch.
    Was mich davon abgehalten hat, mich nicht sofort darauf zu stürzen und aus der Verpackung Feinstaub zu machen, weiß ich nicht mehr. Mit ruhiger Hand zog ich vorsichtig etwas heraus. Sie beobachtete mich dabei genau. Mein erster optischer Eindruck war phänomenal. Es schien, als würde das, was ich nun sah, alle Farben auf diesen großen Platz hinter der Kirche für einen Moment neutralisieren, nein einsaugen. Es war leicht. Es hatte eine schöne glatte Oberfläche. Und trug den Titel, den ich mir ausgedacht hatte. Es war mein zweites Buch. Ich fand es sehr, sehr gelungen.
    Zufrieden gratulierte mir meine Verlegerin. Ich vergesse immer, dass man einem Autor auch gratulieren darf und kann, besonders wenn man als Verlag an ihm verdient. ;)
    Wir verbrachten eine schöne Zeit an dem Cafétisch. Bei Earl Grey Tee sprachen wir über so vieles was das Schreiben, die Autoren- und Verlagsszene und das Leben angeht.
    Länger als geplant verweilten wir uns. Wir mussten uns ein wenig beeilen, um noch Exemplare des Buches in einer Buchhandlung zum Verkauf abzugeben.
    Sie hat die Rechnung bezahlt. Als Investition ins dritte Buch.

  • Kleine Randbemerkungen

    Da ich den ganzen Sonntag hier im Bau verbracht habe, wollte ich spontan an die frische Luft. Manch einer, der mich kennt, wäre stolz auf mich.
    Weit wollte ich nicht gehen. Da ich auch nicht lange Stehen kann, fand ich es passend, zu einer Bank zu gehen. Sie steht nicht direkt an der Straße, wo der elende Strom der Autos niemals abreißt. Die Rückseite ist sogar geschützt von Gebüsch.
    Als ich draußen war, war ich überrascht, dass es nicht so warm war, wie vermutete. Vielleicht könnte ich so auf eine halbe Stunde kommen?
    Habe mich auf die Bank gesetzt und eine Zigarette angezündet. In meiner Nähe parkte ein schnelles Bike. Jemand kam in seinem großen Audi vom Pizzaeinkauf zurück und stellte den Wagen in der Nähe ab. Bevor er ins Haus ging, holte er noch sein Rad aus dem Kofferraum. Wieviel mehr Pizza wohl kostet, wenn man sie hochmotorisiert abholt?
    Eigentlich saß ich im Schatten, doch die Sonnenbrille setzte ich nicht ab. Viele Radfahrer kamen hier vorbei. Ich hasse es, angeglotzt zu werden. Es ist sicher nichts weiter als ein neugieriger Blick, oder so etwas wie Überraschung, jemanden hier sitzen zu sehen. Ich empfinde das als distanzloses Anstarren, einen Eingriff in die Privatsphäre.
    Die, die mich keines Blickes würdigten, waren Familien auf dem Rad. Wo die Dreikäsehochs ständig ermahnt werden, auf die Straße zu schauen usw. Nach wohl einem halben Tag in Erziehungspflicht genommen, hörten sich Väterstimmen ziemlich entnervt an.
    Ich wollte nie eine Familie, denke ich mir. Und junge Frauen, für mein Verständnis zu schrill aufgestylt, sind genau aus diesem Grund unterwegs: den perfekten Genpool für ihre Brut zu finden.
    Hier finde ich keine Ruhe. Nicht mal eine viertel Stunde halte ich aus. Zuhause blöd in die Glotze geguckt. Ein Bericht über eine Stadt an der Ostsee. Eine, die ich vergessen wollte. Schaltete den Apparat aus. Mir ist zum Weinen.

  • Brille

    2106

    Meine Brille ist nicht besonders schön. Ich habe schon bessere Modelle getragen. Es war wie ein Notkauf. Nach jahrelangem Tragen der alten Brille merkte ich, wie meine Kurzsichtigkeit schlimmer geworden war. Mit dem Optiker handelte ich aus, dass ich die neue Brille in zwei Raten abbezahlen konnte. Vielleicht ist man, wenn man älter ist, nicht mehr so eitel? Mit dem Alter kommen die Schwierigkeiten beim Lesen von sehr kleiner Schrift. Noch ist es bei mir nicht so schlimm, dass ich dafür auch noch eine Brille bräuchte. Eine Lesebrille. Oder eine mit Gleitsichtgläsern.

    Habt Ihr eine Brille? Tragt Ihr sie auch?

  • Die letzten Anrufe

    2105

    Wen ich (versuche) täglich anzurufen, sind viele. Aber wer ruft mich an? Letzte Woche eine liebe Freundin, die sich gewundert hat, dass ich sie einige Tage nicht angerufen habe. Und gestern ein Freund. Der kann an seinem Apparat sehen, dass ich ihn versucht habe, in seiner Abwesenheit zu erreichen. Er hat mir von seinem Geburtstagsgeschenk erzählt. Ein Flug in einem Motorflugzeug. Beide Anrufe waren schön! Und ebenso selten.

    Wer hat Euch zuletzt angerufen?

  • In 24 Stunden

    2104

    In 24 Stunden werde ich von der Bushaltestelle nach Hause gelaufen sein. Und jetzt gerade in den Briefkasten schauen. Montags wird aber normalerweise gar nichts drin sein. Allerhöchstens irgendein Dreck von irgendeinem Amt. Auch keine Werbung, denn ich hab da ein Schild angebracht: „Keine Werbung!“ Es wirkt. In den meisten Fällen.

    Wo seid Ihr in 24 Stunden?

  • Sonntagsbild 267

    Sonntagsbild 267

    Tageszeit: früher Morgen
    Sonnenaufgang: 6:50 Uhr
    Wetter: trocken & 18 °C
    Stimmung: unverändert
    Chrizzy, der wieder Geschmack an „Bremsklötzen“ gefunden hat...

  • Sonntagsbild 266

    Sonntagsbild 266a

    Tageszeit: geradezu noch nachts
    Sonnenaufgang: 6:38 Uhr
    Wetter: (soll) trocken (sein) & 12 °C
    Stimmung: kohlrabenschwarz
    Chrizzy, der vor Ungeduld stirbt...

  • Sonntagsbild 265

    Sonntagsbild 265

    Sonnenaufgang: 6:27 Uhr
    Tageszeit: Morgen
    Wetter: klar & 8 °C
    Stimmung: ok
    Chrizzy, der findet, so trostlos wie es manchmal ausschaut ist es gar nicht...

  • Sonntagsbild 264

    Sonntagsbild 264

    Sonnenaufgang: 6:15 Uhr
    Tageszeit: Morgen
    Wetter: bewölkt und nieselig & 13 °C
    Stimmung: verschnupft
    Chrizzy, der schon über das dritte Buch nachdenkt...

  • Nestbeschmutzer

    Dort, wo ich her komme.
    Dort, wo ich her komme, wo ich geboren wurde, wo ich aufwuchs und zur Schule ging, sind die Verhältnisse für jemanden mit Sensibilität und Intellekt unerträglich.

    Das wird mir wieder klar.

    Es handelt sich um eine Vorstadt einer von Industrie geprägten mittleren deutschen Großstadt in NRW. Aber meint Ihr, diese Vorstädter sehen sich als Teil dieser Stadt? Nie im Leben. Früher waren sie nämlich mal eigenständig. Dann kam in den 70ern die Gemeindereform. Sie sollten als Gemeinde der Stadt zugeordnet werden.

    Jetzt wird es kompliziert. Es soll eine Abstimmung gegeben haben. Wer will zur Stadt gehören? Die Mehrheit stimmte für "Ja". Als gäbe es eine allgemeine Amnesie, sehen sie sich jedoch immer noch als selbstständig.

    Es sind laute, angeberische und arrogante Wesen, die dort wohnen. Meine Eltern, die erst seit gut 50 Jahren dort zusammen wohnen, sind immer noch die Zugezogenen, die Fremden.

    Eine Toleranz für Abweichler, Andersdenkende, für die, die nicht im Schützenverein, Heimatverein oder Sportverein, im Ring der Kaufleute sind, gibt es nicht.

    Das Gefühl nicht dazu zu gehören hat mich von Anfang an begleitet. Gehänselt und verprügelt von den anderen Kindern. Als ich alt genug war, die Versuche, mich anzupassen: großes Maul, Frauen aufreißen, Saufgelage und ein Auto mit ungelogen der lautesten Musikanlage im Umkreis von 200 km.

    Es war alles umsonst.

    Ich musste weg.

    Ha, niemand aus meinem Bekanntenkreis wäre je auf die Idee gekommen, in eine andere, ferne Stadt zu ziehen - und zu studieren! Sie fanden ihre Jobs, heirateten und vermehrten sich. Sie schicken ihre Kinder in die heimatliche Musikschule oder den Sportverein - wie es eben dort Tradition ist.

    Wenn ich meine Eltern besuche, (es gab tatsächlich mal die Idee, dass sie hier hin ziehen wollten), kamen lange noch die Fragen der anderen: "Und? Wann kommst du zurück?"

    Nie. Es ist ein bisschen zu spät, nun so etwas wie Freundschaft zu zeigen, eine Art ich-vermisse-dich, wenn man nicht mehr da ist, oder?

    Wenn ich da geblieben wäre, wäre ich Schlosser in einem Betrieb, hätte eine blonde Frau mit großen Titten und Windel voll scheißenden Nachwuchs. Das kann der Sinn des Lebens sein - muss aber nicht.

    Und so schimpfe ich auf die Heimat, die mich genährt hat, aber nicht glücklich gemacht hat.

  • Sonntagsbild 263

    Sonntagsbild 263

    Sonnenaufgang: 6:04 Uhr
    Tageszeit: Morgen
    Wetter: noch leicht bewölkt & 15 °C
    Stimmung: gut gestimmt
    Chrizzy, der leere Flaschen hasst...

  • Sonntagsbild 262

    Sonntagsbild 262

    Tageszeit: Morgen
    Sonnenaufgang: 5:53 Uhr
    Wetter: bewölkt & 17 °C
    Stimmung: gut drauf, Dankeschön Bob Marley!
    Chrizzy, der die eigene ISBN-Nummer immer wieder inspirierend findet...

  • soundtrack of my life

    von Gammler67:

    ...ich hab mal was gebastelt:

    PROLOG: Time – Pink Floyd

    GEBURT: She Said She Said – The Beatles

    KINDERGARTENZEIT: Mama - Genesis

    ERSTER SCHULTAG: Every Breath You Take – The Police

    ERSTE PARTY: Relax – Frankie Goes To Hollywood

    ERSTE LIEBE: Crazy Little Thing Called Love – Queen

    ERSTES MAL: Happy Station – Fun Fun

    LEBENSKRISE: I Scare Myself – Thomas Dolby

    NEU: GUTE ZEITEN IM LEBEN: Behind the Gardens - Behind the Wall - Under the Tree (icluding: Red - Dark Blue - Yellow) – Andreas Vollenweider

    SCHULABSCHLUSS: Vicious Games – Yello

    VOLLJÄHRIGKEIT/FÜHRERSCHEIN: Mit 18 – Marius Müller-Westernhagen

    HOCHZEIT: bin nicht verheiratet

    KINDER: habe keine

    KARRIERE: You Can’t Always Get What You Want – The Rolling Stones

    RENTE: habe ich noch nicht

    TOD: Where The Streets Have No Name – U 2

    BEERDIGUNG: Who Wants To Live Forever – Queen (bitte auf den Text achten, das ist nicht zynisch gemeint)

    EPILOG: Purple Rain – Prince And The Revolution

    Was wäre ich, wenn ich nicht ich wäre, sondern...

    ein cd - titel...
    The Beatles – Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band...

    eine pop cd...
    The Police – Ghost in the Machine...

    eine rock cd...
    Spliff – The Spliff Radio Show...

    eine metal cd...
    sorry, höre ich nicht so oft...

    eine deutsche cd...
    Marius Müller-Westernhagen – Geiler is‘ schon...

    ein cd cover...
    John Lennon – Rock’n‘Roll...

    ein genre...
    Funk...

    eine band...
    The Beatles…

    ein sänger...
    Peter Gabriel...

    eine sängerin...
    Kate Bush...

    NEU: ein gitarrist...
    David Gilmour (von Pink Floyd)

    eine filmmusik...
    die 007 James Bond Titel...

    ein hass lied...
    Opus – Life is Life...

    ein party lied...
    New Order – Blue Monday...

    NEU: ein blues titel...
    Gary Moore – Still Got The Blues For You...

    ihr dürft es gerne erweitern.

  • Sonntagsbild 261

    Sonntagsbild 261

    Sonnenaufgang: 5:42 Uhr
    Tageszeit: Morgen
    Wetter: trocken & 16 °C
    Stimmung: einsam und zum kotzen
    Chrizzy, der sich dachte, der nächste Winter kommt bestimmt...

  • Sonntagsbild 260

    Sonntagsbild 260

    Sonnenaufgang: 5:32 Uhr
    Tageszeit: Morgen
    Wetter: bedeckt & 22 °C
    Stimmung: verpennt, aber nach so langer Zeit Schlaflosigkeit froh darüber
    Chrizzy, der findet, dass sein Computer nach dem Einschalten viel zu lahmarschig ist...

  • Sonntagsbild 259

    Sonntagsbild 259

    Sonnenaufgang: 5:23 Uhr
    Tageszeit: Morgen
    Wetter: bedeckt & 16 °C
    Stimmung: neutral
    Chrizzy, der weiß, dass zwischen etwas zu sehen und es zu verstehen eine ganze Weile vergehen kann...

  • Sonntagsbild 258

    Sonntagsbild 258

    Sonnenaufgang: 5:16 Uhr
    Tageszeit: Morgen
    Wetter: unentschlossen bewölkt, ob die Sonne raus kommt, weiß sie noch nicht & 18 °C
    Stimmung: Wie wohl? Ja, ganz ok.
    Chrizzy, der mit dabei war, als wir ohne Not und Krieg eine neue Währung bekamen...

  • Vor einigen Jahren oder: Ich kann auch gehässig sein...

    Im einem Literaturseminar der Volkshochschule, in das ich mich verirrt hatte, sitzt neben mir ein Frau weit jenseits der 40. Das typische Klientel der VHS.

    Nach unserer Motivation befragt, warum wir diesen Kurs besuchen wollen, antwortet sie: "Ich habe viele Jahre in Afrika als Krankenschwester gearbeitet. Es war die schönste Zeit meines Lebens."

    Sie ist aufgeregt, ihre Stimme stockt, der schwarze Kontinent war emotinal wohl wirklich sehr beeindruckend für sie.

    "Ich möchte hier lernen, ein Buch darüber zu schreiben."

    Der Kursleiter sagt etwas dazu, ich denke mir meinen Teil. He, he, das können Sie gerne versuchen, aber mit Literatur wird das nichts zu tun haben. Literatur ist kein Mittel zum Zweck. Was soll das denn werden, ein zweites 'Jenseits von Afrika'?

    Anscheinend habe das nicht nur gedacht, sondern auch als Kommentar formuliert, denn sie kam nie wieder.

    Gemein, nicht wahr? Finde ich auch!

    :>

  • Sonntagsbild 257

    Sonntagsbild 257

    Sonnenaufgang: 5:10 Uhr
    Tageszeit: Morgen
    Wetter: Regen und nochmals Regen & 14 °C
    Stimmung: alles andere als entspannt
    Chrizzy, der meint: „Analog ist beautiful“...

  • Sonntagsbild 256

    Sonntagsbild 256

    Tageszeit: Morgen
    Sonnenaufgang: 5:07 Uhr
    Wetter: klarer, blauer Himmel & 10 °C
    Stimmung: gespannt
    Chrizzy, der, wenn er nachts nicht schlafen kann, ziemlich abgefahrenes Zeug hört...

  • Donnerstagsbild, Fronleichnam

    Donnerstagsbild

    Sonnenaufgang: 5:07 Uhr
    Tageszeit: Morgen
    Wetter: regenschwere Wolken & 12 °C
    Stimmung: so la la
    Chrizzy, der auf alle mp3 Technik pfiff als er das hier sah ...

  • Sonntagsbild 255

    Sonntagsbild 255

    Tageszeit: noch nachts
    Sonnenaufgang: 5:06 Uhr (frühester Sonnenaufgang des Jahres!)
    Wetter: unbedeckt & 13 °C
    Stimmung: unter Dampf
    Chrizzy, der sich fragt: „Wer hat an der Uhr gedreht?“...

  • Montagsbild, Pfingstmontag

    montagsbild

    Sonnenaufgang: 5:08 Uhr
    Tageszeit: Abend
    Wetter: den ganzen Tag brüllend warm & 28 °C
    Stimmung: sehr erschöpft
    Chrizzy, der gestern kein Sonntagsbild posten konnte, da er vereist war, der daran erinnert wurde, dass er als Junge ein fleißiger Modellbauer war, der heute eine h-ö-l-l-e-n-h-e-i-s-s-e Bahnfahrt hinter sich gebracht hat...
    Sonnenuntergang: 21:49 Uhr

  • Mein armer, guter JVC L-A 100

    Vielleicht erinnern sich einige von Euch daran, dass ich hier begeistert von meinen Schallplatten und meinem Schallplattenspieler der Marke JVC geschwärmt habe.

    Als ich hier meine Renovierungsbemühungen gestartet habe, musste ich natürlich auch meine Anlage auseinanderbauen. Ich habe den Schallplattenspieler staubdicht eingepackt und gut weg getan.

    Leider hat er doch unbeabsichtigt einen mächtigen Stoß abbekommen, an den ich mich aber erst erinnerte, als ich das gute Teil wieder aufbaute und - er nicht mehr funktionierte ... :(

    Ich rief meinen Kumpel an, der vorbei kam, weil er da einfach mehr Ahnung hat, und wir stellten fest, die Lagerung des Plattentellers ist irreperabel hinüber, daher wird der Plattenteller gebremst und nix ist mehr mit den Vinylfreuden!

    Schweren Herzens habe ich meinen guten alten Schallplattenspieler-Freund ausmustern müssen. Ich hatte ihm eine neue Nadel und auch ein neuen Antriebsriemen spendiert, damit er sich immer wohl fühlen sollte.

    Wer jetzt denkt, was solls, es gibt ja noch CDs, der weiß nicht, wie schön es ist, wenn man eine Platte "auflegt", den Staub auf dem Vinyl ein wenig knacken und kratzen hört, und wie warm und voll der Sound einfach ist. Und wieviel besser das Design der Covers auf einem so großen Format rüber kommt.

    Nach einer gewissen Trauerzeit konnte ich nicht mehr ohne! Obwohl mein Kumpel sich auch umgucken wollte, ob er wieder einen auftreiben könnte, habe ich auch selbst etwas unternommen. Ich schaute bei den ebay-Kleinanzeigen meiner Stadt. Sehr wenig Auswahl und meist bloss an Bastler waren in den Angeboten. Aber es gab eine guten und zugleich nicht teuren in einem anderen Ortsteil. Den hätte ich bloss ansehen und abholen müssen. Es gab keine Telefonnummer in dem Angebot, jedoch eine Mailadresse. Ich also freundlich und interessiert hingeschrieben. Der Typ jedoch hat auf meine Anfragen nur zweimal geantwortet, dann kam gar nichts mehr.

    Ich musste letztens mal einen Frustkauf machen. Geld war auf dem Konto und ich schaute mal so in einem Gebraucht-CD-Laden rum, was ich so ergattern könnte. Dann fiel mir ein, dass es doch hier in meiner Nähe auch irgendso einen Second-Hand-Laden für Medien gibt, wo ich aber noch nie drin war.

    Ich dahin und rein. Da standen CDs, Schallplatten, Bücher und auch DVDs gebraucht zum Kauf. Ich habe sogar was für mich gefunden. Der Besitzer und die anderen Kunden machten einen ziemlich öko-mäüßigen Eindruck auf mich. Es lief Reggae-Musik, und die netten jungen Frauen dort steckten ihre Nasen in Bücher. Ich habe da ein Buch aus der "Was-ist-was"-Reihe gesehen. Da können sich sicher einige von uns daran erinner. Zu je einem Thema wurde für Kinder und Jugendliche ein großes, reich bebildertes Buch rausgegeben, ich habe sie gerne gelesen. Das Buch, das ich da sah, war über die Indianer.

    Ich stand an der Verkaufstheke und fragte mich ernsthaft, ob hier aus ideologischen Gründen abgelehnt wird, dass man mit EC-Karte bezahlen kann. (Tatsächlich erst ab 10 €!) Nun stand da auch ein Schallplattenspieler, der mir ganz gut gefiel, aber ich ging davon aus, dass der hier gebraucht wird, damit Kunden in Schallplatten reinhören können, bevor sie sie kaufen. Ich dachte an meinen armen, verschrotteten JVC und stellte dem Besitzer die Frage, ob er Läden in Münster kennen würde, wo man günstig gebrauchte Schallplattenspieler kriegen könne. Er nannte mir zwei Adressen. Ich bezahlte meine CDs und ging raus zum Fahrrad.

    Da kam der Ladenbesitzer hektisch hinter mir her gerannt. Er hätte völlig vergessen, dass er gerade zufällig (?) den Schallplattenspieler verkauft, den ich insgeheim schon bewundert hatte. ;)

    So ging ich zurück. Schaute mir das Teil noch mal an und fragte nach dem Preis. Da der ebenso günstig war, wie der aus der ebay-Kleinanzeige, habe ich zugeschlagen. Ich habe ihn mir zu Hause angeschlossen und gründlich getestet, er läuft, wie versprochen, tadellos mit wunderbarem Klangbild. Wenn ich noch in eine neue Nadel investiere, dann bin ich eine Sorge los! :)

    2041

    Das ist also mein "Neuer": Philips FP 150 (Halbautomatik)!
    Er ist aus eine Zeit, wo Plastik wohl das einzige Material war, mit dem man etwas bauen konnte, das wirkt sich jedoch nicht negativ auf den guten Klang aus! ;)

    Und gerade läuft Led Zeppelin ... :yes:

  • Sonntagsbild 254

    Sonntagsbild 254

    Sonnenaufgang: 5:13 Uhr
    Tageszeit: Nachmittag
    Wetter: bewölkt & 19 °C
    Stimmung: ängstlich
    Chrizzy, der Jazz und Zigaretten zum Frühstück hatte...

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